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Vanlife mit Kindern: So gelingt das Familienabenteuer im Campervan

Vanlife mit Kindern ist der Traum vieler Familien: gemeinsam im Campervan aufwachen, neue Orte entdecken und echte Abenteuer erleben. Doch bevor es losgeht, stellen sich viele Fragen.

Welcher Van passt zu euch? Wie organisiert ihr Schlafplätze und Stauraum? Und wie löst ihr das leidige Toilettenthema unterwegs? In diesem Ratgeber bekommst du alle Antworten, die du für den Start ins mobile Familienleben brauchst.

Was ist Vanlife mit Kindern und welche Voraussetzungen brauchst du?

Beim Vanlife mit Kindern lebt und reist ihr als Familie in einem ausgebauten Van oder Wohnmobil. Die meisten Familien sind mindestens 30 Tage pro Jahr unterwegs, manche sogar dauerhaft. 78 Prozent nutzen Fahrzeuge zwischen 6 und 7 Metern Länge, denn das bietet genug Wohnraum für 3 bis 4 Personen, ohne dass der Van zu sperrig wird.

Der große Unterschied zum klassischen Vanlife zu zweit: Mit Kindern brauchst du deutlich mehr Planung. Mehr Schlafplätze, mehr Stauraum, mehr Sicherheit. Kinder wollen spielen, toben und haben ihre eigenen Bedürfnisse. Spontan losfahren und schauen, was passiert? Mit Nachwuchs funktioniert das nur bedingt.

Dafür bekommst du etwas viel Wertvolleres zurück: intensive gemeinsame Zeit, Abenteuer als Familie und Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Der Alltag im Van folgt einem klaren Rhythmus. Frühstück mit Blick auf den See, vormittags eine Wanderung, nachmittags Spielen am Strand, abends gemeinsam Kochen. Das alles auf 12 Quadratmetern, denn das ist der durchschnittliche Wohnraum, den ihr zur Verfügung habt.

Bevor ihr diesen Alltag genießen könnt, steht eine wichtige Entscheidung an: Welches Fahrzeug wird euer rollendes Zuhause?

Welcher Campervan eignet sich am besten für Vanlife mit Kindern?

Der richtige Campervan ist das Fundament für entspanntes Vanlife mit Kindern. Für eine vierköpfige Familie sollte das Fahrzeug mindestens 6 Meter lang sein und 4 Schlafplätze bieten.

Aufstelldach Modelle sind dabei besonders clever, denn sie schaffen 2 zusätzliche Betten, ohne dass der Van tagsüber zu vollgestellt wirkt. Bei der Stehhöhe macht ein Hochdach mit 2,1 Metern das Leben deutlich angenehmer als die 1,9 Meter bei Standarddächern.

Bei der Fahrzeugwahl hast du grundsätzlich die folgenden drei Optionen.

  1. Kastenwagen
  2. Vollintegrierte Wohnmobile
  3. Alkoven Modelle
  • Kastenwagen: Kastenwagen wie der Mercedes Sprinter oder Fiat Ducato sind kompakt, wendig und passen auf normale Parkplätze. Sie kosten zwischen 65.000 und 90.000 Euro und eignen sich perfekt für Familien mit kleineren Kindern.
  • Vollintegrierte Wohnmobile: Vollintegrierte Wohnmobile bieten mehr Komfort und Wohnraum, sind aber sperriger und teurer.
  • Alkoven Modelle: Alkoven Modelle haben ein festes Bett über der Fahrerkabine, das ist besonders praktisch, weil du abends nicht erst umbauen musst.

Die Ausstattung macht den Unterschied im Alltag. Fahrradträger für 4 Räder kosten zwischen 800 und 1200 Euro, sind aber Gold wert, wenn ihr aktiv unterwegs sein wollt. Dachboxen erweitern den Stauraum um 300 bis 500 Liter. Und eine fest verbaute Toilette? Die spart euch täglich Zeit und Nerven.

Ist das Fahrzeug gefunden, kommt die nächste große Frage: Wo schlafen eigentlich alle?

Vanlife Check für Familien mit Kindern

Wie organisierst du Schlafplätze für Kinder im Van optimal?

Guter Schlaf ist die Basis für entspannte Reisetage, das gilt für Kinder genauso wie für Erwachsene. Im Van braucht jede Person einen eigenen Schlafplatz mit mindestens 1,80 Metern Länge und 0,70 Metern Breite. Klingt nach viel Platz? Ist es auch. Deshalb setzen 89 Prozent der Vanlife Familien auf clevere Lösungen wie Etagenbetten oder Aufstelldächer.

Etagenbetten im Heck des Vans sind der Klassiker für zwei Kinder. Sie benötigen etwa 1,40 Meter Breite und 1,80 Meter Länge pro Etage und nutzen die Raumhöhe optimal aus. Das obere Bett braucht unbedingt eine Absturzsicherung mit mindestens 25 Zentimetern Höhe. Die untere Etage lässt sich tagsüber oft als Sitzfläche nutzen.

Aufstelldächer sind die platzsparendste Variante für zusätzliche Schlafplätze. Sie erweitern die Raumhöhe von 1,9 auf 2,7 Meter und bieten eine Liegefläche von 2,00 mal 0,80 Metern. Das reicht für 2 Erwachsene oder 2 bis 3 Kinder. Der Aufbau dauert nur 30 Sekunden, und tagsüber habt ihr wieder die volle Stehhöhe.

Ein Tipp aus der Praxis: Feste Schlafplatz Zuordnungen funktionieren besser als nächtliches Verhandeln. Jedes Kind bekommt sein eigenes Bett, das schafft Struktur und vermeidet Streit.

Mit den Schlafplätzen ist ein wichtiger Punkt geklärt. Doch beim Vanlife mit Kindern steht Sicherheit an erster Stelle.

Welche Sicherheitsausstattung ist mit Kindern beim Vanlife unverzichtbar?

Die Sicherheit deiner Kinder hat beim Vanlife oberste Priorität, daran gibt es nichts zu rütteln. Ein gut ausgestatteter Van schützt eure Familie vor Unfällen und Notfällen. Die Basisausstattung besteht aus CO Melder, Rauchmelder und Feuerlöscher. Das ist keine Empfehlung, das ist Pflicht.

  • CO Melder: CO Melder erkennen das geruchlose, tödliche Kohlenmonoxid, das bei defekten Gasanlagen oder laufenden Motoren entstehen kann. Sie reagieren ab einer Konzentration von 30 ppm innerhalb von 120 Minuten und warnen euch rechtzeitig. Die Montage erfolgt in Schlafnähe auf etwa 1,5 Metern Höhe. Rauchmelder lösen bei 0,15 dB/m Rauchentwicklung aus und geben euch im Brandfall wertvolle Sekunden Vorsprung.
  • Feuerlöscher: Ein Feuerlöscher mit 2 kg ABC Pulver deckt alle relevanten Brandklassen ab und sollte griffbereit in der Nähe der Küche hängen. Achte darauf, dass auch ältere Kinder wissen, wo er ist und wie man ihn benutzt.
  • Kindersitze: Kindersitze im Van müssen der ECE R44 oder i-Size Norm entsprechen. Isofix Halterungen bieten die sicherste Befestigung. Für Kinder unter 12 Jahren oder 1,50 Metern Körpergröße sind sie in Deutschland Pflicht. Dazu kommen Absturzsicherungen an Hochbetten und Kindersicherungen an Schränken und Schubladen.

Die Sicherheitsausstattung steht, jetzt geht es an die praktische Frage: Wie verteilt ihr den begrenzten Raum so, dass alle zufrieden sind?

Sicherheitsausrüstung für Vanlife mit den Kindern

Wie teilst du den begrenzten Raum im Van familiengerecht auf?

12 Quadratmeter für 4 Personen, das klingt nach einer Herausforderung. Ist es auch. Aber mit der richtigen Raumaufteilung wird euer Van trotzdem ein gemütliches Zuhause. Der Trick liegt in der klaren Zonierung: Schlafbereich, Wohnbereich, Küche und Sanitär brauchen jeweils ihren festen Platz.

Trennvorhänge sind dabei echte Wunderwaffen. Sie schaffen bis zu 4 separate Bereiche, ohne Platz zu verschwenden. Tagsüber offen, abends geschlossen, und schon hat jeder seinen Rückzugsort. Für Teenager im Van sind abgetrennte Schlafbereiche besonders wichtig.

Der Stauraum unter Sitzbänken bietet 200 bis 400 Liter Volumen pro Bank, das ist mehr, als du denkst. Dazu kommen Hängeschränke, Staufächer und Netztaschen an den Wänden. Jedes Familienmitglied sollte 2 bis 3 eigene Fächer mit je 20 bis 30 Litern bekommen. Das klingt nach wenig, reicht aber für persönliche Sachen, Spielzeug und Kleidung.

Der persönliche Bereich ist wichtiger, als viele denken. Ein eigenes Staufach, eine kleine Ablage am Bett, vielleicht eine Wandtasche für Lieblingssachen. Das gibt Kindern ein Gefühl von Zuhause und reduziert Konflikte um Territorien erheblich.

Aufstelldächer erweitern nicht nur die Schlafplätze, sondern auch das Raumgefühl. Die zusätzliche Höhe von 1,9 auf 2,7 Meter macht den Van luftiger und weniger beengend.

Die Raumaufteilung steht, aber wie sieht es mit dem Budget aus? Was kostet Vanlife mit Kindern tatsächlich?

Was kostet Vanlife mit Kindern wirklich?

Lass uns ehrlich sein: Vanlife mit Kindern ist kein Billigurlaub, zumindest nicht bei der Anschaffung. Ein familientauglicher Van kostet zwischen 65.000 und 120.000 Euro, je nach Modell und Ausstattung. 67 Prozent der Familien investieren insgesamt 80.000 bis 100.000 Euro. Dazu kommt die Sicherheitsausstattung für Kinder mit 2.000 bis 4.000 Euro.

Die laufenden Kosten liegen zwischen 2.200 und 3.800 Euro pro Monat. Das setzt sich zusammen aus Kraftstoff (400 bis 800 Euro), Campingplätzen (600 bis 1.500 Euro bei täglicher Nutzung), Lebensmitteln (600 bis 1.000 Euro für 4 Personen), Versicherung und Steuern (150 bis 300 Euro) sowie Wartung und Reparaturen (100 bis 300 Euro).

Klingt nach viel? Rechne mal gegen: Miete, Nebenkosten, zwei Autos, Kita, Freizeitaktivitäten. Viele Familien stellen fest, dass Vanlife nicht teurer ist als das stationäre Leben, manchmal sogar günstiger. Vor allem, wenn ihr öfter freisteht statt auf teuren Campingplätzen.

Versteckte Kosten gibt es trotzdem. Gasfüllungen für Heizung und Kochen (50 bis 100 Euro monatlich), Mautgebühren, Ersatzteile, unvorhergesehene Reparaturen. Ein Notgroschen von 2.000 bis 3.000 Euro sollte immer verfügbar sein.

Geld ist das eine, aber das Zusammenleben auf engem Raum bringt andere Herausforderungen. Wie bleibt die Stimmung gut, wenn alle aufeinanderhocken?

Wie vermeidest du Konflikte zwischen Kindern auf engstem Raum?

Geschwister auf 12 Quadratmetern, das kann grandios sein oder grandios schiefgehen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Strategien reduzieren sich Konflikte deutlich. Studien zeigen, dass feste Tagesroutinen das Konfliktpotenzial um bis zu 43 Prozent senken. Kinder brauchen Struktur, gerade wenn sich die Umgebung ständig ändert.

Feste Zeiten für Mahlzeiten, Spielen und Ruhe geben den Tag vor. Das klingt nach Einschränkung, ist aber das Gegenteil: Innerhalb dieser Struktur können Kinder sich frei bewegen, weil sie wissen, was als Nächstes kommt. Der Alltag im Van funktioniert mit klaren Abläufen besser als mit ständiger Improvisation.

Bewegung ist der beste Konfliktkiller. Plane täglich mindestens 2 Stunden Outdoor Aktivitäten ein. Toben, Rennen, Klettern, all das brauchen Kinder, und der Van kann es nicht bieten. Bei langen Fahrten sind Pausen von 15 Minuten alle 2 Stunden gesetzlich vorgeschrieben, nutzt sie aktiv.

Eigene Bereiche für jedes Kind reduzieren Streit um Territorien. Ein persönliches Staufach, ein fester Schlafplatz, klare Sitzplätze. Kopfhörer sind Gold wert, damit jedes Kind seiner eigenen Beschäftigung nachgehen kann, ohne die anderen zu stören.

Bei Kindern über 10 Jahren entstehen statistisch 23 Prozent mehr Konflikte. Das liegt am wachsenden Bedürfnis nach Privatsphäre und Unabhängigkeit. Hier helfen vor allem Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Zeit außerhalb des Vans.

Die Harmonie an Bord hängt auch vom Campingplatz ab. Welche Plätze sind wirklich familienfreundlich?

Welche Campingplätze eignen sich am besten für Familien?

Nicht jeder Campingplatz ist für Vanlife mit Kindern geeignet. Die Unterschiede sind enorm, von der lieblos asphaltierten Stellfläche bis zum Familienparadies mit Pool und Animation. Worauf solltest du achten?

Familienfreundliche Campingplätze haben Stellplätze ab 80 Quadratmetern. Das klingt nach viel, aber mit Markise, Campingtisch und spielenden Kindern wird es schnell eng. Die Sanitäranlagen mit Wickelräumen liegen maximal 100 Meter entfernt, wichtig für nächtliche Toilettengänge mit kleinen Kindern. 78 Prozent der guten Familienplätze haben Spielplätze mit TÜV geprüften Geräten.

Die Lage des Stellplatzes macht den Unterschied. Plätze nahe der Sanitäranlagen verkürzen nächtliche Wege, schattige Plätze sind im Sommer unverzichtbar, Randlagen bieten mehr Ruhe. Viele Campingplätze bieten WLAN, für Homeschooling und Unterhaltung oft unverzichtbar.

Bei den Kosten gibt es große Unterschiede. Einfache Plätze kosten 15 bis 25 Euro pro Nacht, Familienresorts mit Pool und Animation erreichen 40 bis 60 Euro. Waschmaschinen kosten 3 bis 5 Euro pro Waschgang, ein wichtiger Posten bei Familien mit Kindern.

Freistehen ist die kostenlose Alternative. In vielen europäischen Ländern ist das Übernachten im Van außerhalb von Campingplätzen erlaubt. Mit Kindern erfordert das mehr Planung, denn ihr braucht eine funktionierende Toilette an Bord und ausreichend Wasser. Doch dazu später mehr.

Eine der größten Hürden für längeres Vanlife mit Kindern ist die Schulpflicht. Wie löst du das rechtlich korrekt?

Wie löst du das Problem mit der Schulpflicht beim Vanlife?

Die Schulpflicht ist für viele Familien das größte Hindernis auf dem Weg ins Vanlife. In Deutschland gilt sie streng für alle Kinder zwischen 6 und 18 Jahren. Einfach losfahren und hoffen, dass es keiner merkt? Keine gute Idee.

Es gibt jedoch legale Lösungen. Für kürzere Reisen kannst du eine Beurlaubung bei der Schule beantragen. Bis zu 6 Wochen sind in vielen Bundesländern möglich, manchmal auch mehr. Wichtig ist ein guter Grund und eine frühzeitige Anfrage.

Für längeres Vanlife gibt es die Weltschule. Das ist eine staatlich anerkannte Fernschule für reisende Familien. Der Unterricht erfolgt online und mit Lernmaterialien, Eltern begleiten das Lernen und senden Aufgaben zur Kontrolle ein. Die Kosten liegen bei 200 bis 400 Euro monatlich pro Kind.

Homeschooling ist in 12 EU Ländern legal, darunter Portugal, Frankreich und Dänemark. Einige Familien melden ihren Wohnsitz in einem dieser Länder an und unterrichten ihre Kinder selbst. Das erfordert Vorbereitung und Kenntnis der jeweiligen Anforderungen.

Die einfachste Lösung? Reisen in den Schulferien. 13 Wochen pro Jahr bieten viel Zeit für Vanlife. Mit Brückentagen und verlängerten Wochenenden lässt sich das noch erweitern.

34 Prozent der Vanlife Familien nutzen zusätzlich Museums und Naturlernprogramme. Die Welt ist das beste Klassenzimmer, und Kinder lernen unterwegs oft mehr als in der Schule.

Die Schulpflicht lässt sich lösen, aber was macht ihr bei tagelangem Regen?

Welche Strategien helfen bei schlechtem Wetter?

Regentage im Van sind die Feuerprobe für jede Familie. Vier Personen auf 12 Quadratmetern, draußen Dauerregen, drinnen steigende Spannung. Das muss nicht sein, mit der richtigen Vorbereitung werden Regentage sogar gemütlich.

Die goldene Regel: Immer 20 bis 30 verschiedene Indoor Aktivitäten für mindestens 7 Regentage dabeihaben. Spiele, Bücher, Bastelmaterial, Hörspiele, Podcasts. Packt mehr ein, als ihr denkt, denn nach dem dritten Regentag ist alles dreimal durchgespielt.

Verdunkelungsvorhänge sind Multitalente. Sie kosten 150 bis 300 Euro, reduzieren den Lichteinfall um 95 Prozent und schaffen bei Regen eine gemütliche Atmosphäre. Abends ermöglichen sie Filmabende, tagsüber schützen sie vor Hitze. Eine lohnende Investition.

Die Belüftung wird bei schlechtem Wetter oft vernachlässigt. Geschlossene Fenster und nasse Kleidung erzeugen schnell ein stickiges, feuchtes Klima. Dachlüfter und Entlüftungsgitter sorgen für Frischluft, ohne dass Regen reinkommt. Insektenschutz an den Fenstern (200 bis 400 Euro für 4 Fenster) ermöglicht Lüften auch im Sommer.

Bei mehrtägigem Dauerregen ist eine alternative Unterkunft manchmal die beste Lösung. Ferienwohnungen, Hostels oder Hütten auf Campingplätzen kosten 50 bis 80 Euro pro Tag und bieten mehr Raum und Abwechslung. Das ist kein Versagen, sondern kluge Planung.

Verschiedene Altersgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse, auch bei der Beschäftigung. Wie hältst du Babys, Schulkinder und Teenager gleichzeitig bei Laune?

Wie beschäftigst du Kinder verschiedener Altersgruppen?

Vanlife mit Kindern bedeutet oft: unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Bedürfnisse. Was ein Dreijähriger liebt, langweilt einen Teenager zu Tode. Die Lösung liegt in altersgerechter Planung.

Babys von 0 bis 2 Jahren brauchen sichere Spielsachen ohne Kleinteile unter 3 cm. 15 bis 20 Spielzeuge reichen, mehr wird ohnehin nicht genutzt. Greiflinge, Stoffbücher, Rasseln, alles leicht zu reinigen und platzsparend. Ein sicherer Schlafplatz in der Babyschale oder im Reisebett ist unverzichtbar. Wickeln funktioniert auf dem umgeklappten Bett oder einer mobilen Wickelauflage.

Kleinkinder zwischen 3 und 6 Jahren wollen entdecken und kreativ sein. Malsachen, Knete, einfache Puzzles und Bilderbücher passen in kleine Boxen. Hörspiele verkürzen lange Fahrten. Ein mobiles Töpfchen mit etwa 1,2 Litern Fassungsvermögen macht spontane Toilettengänge unterwegs einfacher, wenn keine richtige Toilette in der Nähe ist.

Schulkinder von 7 bis 12 Jahren können bereits selbstständig lesen und spielen. Tablets mit Lernapps und Spielen sind praktische Begleiter, 3 bis 4 Stunden Medienzeit pro Tag sind realistisch. Kartenspiele und kompakte Brettspiele eignen sich für gemeinsame Abende. Schulaufgaben lassen sich mit Laptop und stabilem WLAN erledigen.

Teenager ab 13 Jahren brauchen vor allem eines: Privatsphäre und Kontakt zur Außenwelt. Kopfhörer, Smartphone und 2 bis 3 Stunden stabiles Internet täglich sind unverzichtbar. Eigene Rückzugsbereiche im Van reduzieren Konflikte mit jüngeren Geschwistern. Gib ihnen Freiraum, und das Vanlife funktioniert auch mit Pubertierenden.

Eine Sache verbindet alle Altersgruppen: der Gang zur Toilette. Und der ist beim Vanlife mit Kindern ein Thema für sich.

Wie löst du das Toilettenproblem beim Vanlife mit Kindern?

Fragen wir mal ehrlich: Was ist beim Vanlife mit Kindern die größte Herausforderung? Richtig, die Toilette. Kinder müssen oft und spontan, können nicht ewig warten und kündigen den Bedarf gerne im ungünstigsten Moment an. Eine gute Toilettenlösung im Van ist deshalb kein Luxus, sondern Notwendigkeit.

Chemietoiletten sind weit verbreitet, aber für Familien nicht ideal. Die Chemikalien riechen unangenehm und sind umweltschädlich. Die Entsorgung funktioniert nur an speziellen Stationen, und die findest du nicht überall. Bei häufiger Nutzung durch 4 Personen ist der Tank schnell voll. Nachts auf einen stinkenden Plastikeimer? Das muss nicht sein.

Trenntoiletten sind die clevere Alternative. Sie trennen Urin und Feststoffe voneinander, dadurch entsteht kein Ammoniak und somit kein unangenehmer Geruch. Die Entsorgung ist flexibel: Feststoffe kommen in den Restmüll, Urin kann verdünnt als Dünger genutzt oder an Entsorgungsstationen abgegeben werden.

Für Vanlife mit Kindern bieten Trenntoiletten klare Vorteile. Sie funktionieren ohne Wasser und ohne Chemie. Die Reinigung ist einfach und kindersicher. Die kompakte Bauweise passt auch in kleine Vans. Und das Wichtigste: Kinder können sie selbstständig und sicher benutzen.

Eine fest verbaute Toilette im Van spart täglich Zeit und Nerven. Kein Suchen nach öffentlichen WCs, keine nächtlichen Ausflüge zu den Sanitäranlagen, kein Stress bei spontanen Bedürfnissen. Gerade beim Freistehen ist eine gute Toilettenlösung unverzichtbar.

Bei allem Komfort dürft ihr eines nicht vergessen: Im Notfall zählt jede Sekunde. Wie sieht euer Evakuierungsplan aus?

Was tust du im Notfall? Evakuierungsplan für Familien

Über Notfälle spricht niemand gern, aber vorbereitet sein sollte jede Familie. Ein Van ist ein kleiner Raum mit begrenzten Fluchtwegen. Brand, Gasaustritt oder Unfall können schnell gefährlich werden. Ein klarer Evakuierungsplan gibt allen Sicherheit.

Die wichtigste Regel: Die Evakuierung aus dem Van darf maximal 30 Sekunden dauern. Das funktioniert nur, wenn jeder seinen Fluchtweg kennt. Der Van hat mindestens 2 Ausgänge, Seitentür und Hecktür. Erklärt euren Kindern beide Wege und übt sie regelmäßig.

Ein Notfallhammer ermöglicht das Einschlagen der Fenster, wenn Türen blockiert sind. Er zerschlägt das Glas in 3 bis 5 Schlägen und hängt griffbereit in der Nähe der Schlafplätze. Auch ältere Kinder sollten wissen, wo er ist und wie man ihn benutzt.

Der Sammelpunkt liegt 50 Meter vom Van entfernt, immer in sicherer Richtung vom Fahrzeug weg. Bei Feuer oder Gasaustritt ist Abstand lebensrettend. Macht den Sammelpunkt für alle Familienmitglieder klar und übt das regelmäßig.

Wichtige Dokumente, Bargeld und Medikamente liegen in einer wasserdichten Notfalltasche bereit, Gewicht etwa 500 Gramm. Diese Tasche hat ihren festen Platz, und im Ernstfall greift ein Erwachsener sie, während der andere die Kinder nach draußen bringt.

Plant monatlich 15 Minuten für Notfallübungen ein. Kinder lernen spielerisch, wie sie im Ernstfall reagieren, und das Wissen festigt sich mit der Zeit. Lieber einmal zu oft geübt als einmal zu wenig.

Ihr wisst jetzt alles über Fahrzeugwahl, Schlafplätze, Sicherheit, Kosten und den Alltag im Van. Fehlt nur noch die perfekte Toilettenlösung für eure Familie.

BioTioo: Die perfekte Toilettenlösung für Vanlife mit Kindern

Wenn es eine Sache gibt, die Vanlife mit Kindern wirklich entspannter macht, dann ist es eine gute Toilette. Unsere Trenntoiletten von BioTioo sind genau dafür gemacht: komfortabel, hygienisch, geruchsarm und komplett ohne Chemie.

Das Prinzip ist einfach und genial zugleich. Ein cleveres Trennsystem separiert Urin und Feststoffe voneinander. Der Urin fließt in einen separaten Kanister, die Feststoffe landen im Auffangbehälter mit Einstreu. Ohne Kontakt zwischen beiden entsteht kein Ammoniak, und damit auch kein unangenehmer Geruch. Das funktioniert so zuverlässig, dass ihr die Toilette auch nach Tagen öffnen könnt, ohne die Nase zu rümpfen.

Für Familien bietet BioTioo entscheidende Vorteile. Die robuste Bauweise aus Edelstahl hält jahrelangem Einsatz stand, auch wenn Kinder nicht immer sanft damit umgehen. Die glatte Oberfläche lässt sich leicht reinigen, keine aggressiven Chemikalien nötig. Die kompakte Bauweise passt in jeden Van, auch in kleinere Kastenwagen.

Der Einbau ist unkompliziert: kein Wasser, kein Strom, keine Kanalisation nötig. Die Entsorgung funktioniert flexibel, Feststoffe in den Restmüll, Urin verdünnt als Dünger oder an Stationen. Keine Suche nach speziellen Entsorgungsstationen, keine Abhängigkeit von Campingplatz Infrastruktur.

BioTioo bietet dir die perfekte Toilettenlösung für Vanlife Familien:

  • BioTioo 2.0: Der komfortable Nachfolger der BioTioo 1.0 mit verbesserter Sitzfläche und modernem Scharnier. Noch leichter zu reinigen und ideal für Familien, die besonderen Wert auf Komfort legen.

Mit unseren Trenntoiletten von BioTioo wird euer Vanlife mit Kindern noch entspannter. Keine Suche nach Entsorgungsstationen, keine unangenehmen Gerüche, keine Chemie im Van. Stattdessen: eine Toilettenlösung, die einfach funktioniert. Für mehr Freiheit, mehr Flexibilität und mehr gemeinsame Abenteuer.

Welcher Van eignet sich am besten für Vanlife mit Kindern?

Für Familien eignen sich Vans zwischen 6 und 7 Metern Länge am besten. Modelle mit Aufstelldach bieten 4 Schlafplätze auf kompakter Grundfläche, ohne dass das Fahrzeug zu sperrig wird. Hochdachvans mit 2,1 Metern Stehhöhe machen den Alltag deutlich angenehmer.

Wie löse ich das Toilettenproblem beim Vanlife mit Kindern?

Eine Trenntoilette ist die beste Lösung für Familien. Sie arbeitet ohne Wasser und Chemie, ist geruchsarm und lässt sich flexibel entsorgen. Die Trenntoiletten von BioTioo sind speziell für den Einsatz im Van konzipiert und besonders familienfreundlich.

Was kostet Vanlife mit Kindern pro Monat?

Die monatlichen Kosten liegen zwischen 2.200 und 3.800 Euro, je nach Reisestil. Darin enthalten sind Kraftstoff, Campingplätze, Lebensmittel, Versicherung und Wartung. Die Anschaffung eines familientauglichen Vans kostet zwischen 65.000 und 120.000 Euro.

Ist Homeschooling beim Vanlife in Deutschland erlaubt?

In Deutschland gilt strenge Schulpflicht. Für kürzere Reisen kannst du eine Beurlaubung beantragen, für längere Abwesenheiten gibt es die Weltschule als staatlich anerkannte Fernschule. In 12 anderen EU Ländern ist Homeschooling legal erlaubt.